VP.
Bericht über die Vp der Sektion Augsburg am 3. Oktober 2010 in Egling a.d. Paar und in Haspelmoor
Nach den schlechten Ergebnissen der Vp im letzten Jahr, wurde die diesjährige Prüfung mit großer Spannung erwartet. Zum vorbereitenden Seminar hatten sich 3 Hundeführer/in mit ihren kleinen Jagdhelfern gemeldet und anschließend mit viel Mut an der Prüfung teilgenommen.
Aufgrund der wenigen Meldungen haben Prüfungsleiter Hans Oebels und Richterobmann Gerhard Fischer (Penzberg), der kurzfristig für Siegfried Urian eingesprungen war, entschieden, die Prüfung auf einen Tag zu legen.
So erwartete uns also am 3. Oktober ein arbeitsreicher Tag, der mit der Durchführung des diesjährigen Wassertests begann.
Zuvor gab es noch ein Problem zu bewältigen. Der für die Prüfung eingeladene Richter-Anwärter erschien nicht, was zum Ausfall der Prüfung hätte führen können. Glücklicherweise sieht die Prüfungsordnung des DTK seit 2 Jahren vor, dass in besonderen Notfällen der Prüfungsleiter als „Notrichter“ fungieren kann. So kam ich also zu der Gelegenheit, meine erste Vp „mitzurichten“. In die Rolle des Prüfungsleiters bzw. der Prüfungsleiterin schlüpfte dann unsere Sektionsvorsitzende Claudia Palege, die erfreulicherweise erst kurz zuvor ihre Jägerprüfung bestanden hatte.
Die Prüfung startete – wie üblich – mit der Schweißarbeit, die den Hunden und ihren Führern doch einiges abverlangte. Neben den Geländeschwierigkeiten kam z.B. für Dr. Franz Peter Horak und seinen „Don Camillo v.d. Singoldau“ dazu, dass 2 Hasen die Arbeit des Hundes empfindlich „störten“. Neben einer ungünstigen Tagesform war es wohl auch die schwierige Schweißfährte, die „Flitta von der Birkenquelle“ in der Prüfung nicht weiterkommen ließ.
Ab dem Gehorsamsteil lief dann alles reibungslos, nicht zuletzt durch die Teilnahme von Jungjägeranwärtern des v. Mengden’schen Ausbildungslehrgangs, die beim „Standtreiben“ sowie bei „Stöberprüfung“ als Absteller tatkräftig mitmachten und hierbei auch wertvolle Tipps von Gebrauchsrichter Helmut Flak in der ihm eigenen Weise mitbekamen.
Nach dem Mittagsessen ging es dann nach Haspelmoor zum Spurlautteil. Wir kamen in ein sehr schönes Auen-Revier mit großen Wiesenflächen, immer wieder durchzogen von Drainagegräben, alles in allem ein typisches Hasenrevier. Leider müssen die Hasen von unserem Erscheinen so beeindruckt gewesen sein, dass sie sich alle verdrückten, bis auf einen, den „Pilar vom Göggenhof“ in erstklassiger Weise arbeite. Fast schon mit Eintritt der Dämmerung konnte dann aber auch „Don Camillo“ seinen Hasen zugewiesen bekommen und somit das Ende eines langen und intensiven Prüfungstages in der Dorfgaststätte von Haspelmoor gefeiert werden. In seiner Ansprache zur Siegerehrung ließ Richterobmann Fischer den Tag noch einmal Revue passieren.
Hans Oebels
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